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Wo kommt die Feuchtigkeit her?

Wenn es nicht belegt wäre, man würde es kaum glauben!

Feuchtigkeit oder besser gesagt Wasser ist uns ja nicht fremd. So wissen wir auch um die drei möglichen Aggregatzustände von Wasser: fester Zustand, flüssiger Zustand und gasförmig  Zustand (Wasserdampf). Damit wird schnell einiges klarer!

Ein Haushalt mit vier Personen gibt jeden Tag etwa 10 Liter Wasser an die Luft ab – das ist ein großer Putzeimer. Das Wasser befindet sich in der Raumluft, unsichtbar als Wasserdampf. Mit der Luft verschwindet auch die Feuchte beim Lüften ins Freie. Kalte Luft kommt herein. Bei kalter Luft liegen die einzelnen Teilchen – die Moleküle – nah beieinander, bewegen sich wenig. Durch die hohe Dichte sinkt kalte Luft nach unten, kann nur wenig Wasserdampf aufnehmen. Wird Kaltluft erwärmt, bewegen sich die Moleküle stärker, entfernen sich voneinander. Die Dichte verringert sich: warme Luft steigt nach oben, kann viel mehr Wasserdampf aufnehmen.

Ein Beispiel: Fünf Grad kühle Luft kommt herein, enthält maximale Feuchte, nämlich 6,8 Gramm Wasser pro Kubikmeter. Sie wird aufgeheizt auf 20 Grad. Nun kann sie 17.3 Gramm Feuchte schlucken, also weitere 10,5 Gramm pro Kubikmeter. In der 5-Grad-Luft ergibt die Wassermenge von 6,8 Gramm also 100 Prozent Luftfeuchte, in der 20-Grad-Luft nur 39 Prozent. Es kommt also auf den Zusammenhang an, darum spricht man von relativer Luftfeuchte.

Will heißen: Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf befindet sich in ihr. Dieser Dampf hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder er verschwindet nach draußen, oder er kondensiert an kalten, schlecht gedämmten Stellen, am Rollladenkasten, in Außenecken, an Fensterleibungen. Früher trat das Problem seltener auf, weil der Wasserdampf durch undichte Fenster und Türen entweichen konnte. Heutzutage schließen Fenster und Türen praktisch absolut dicht – kein Luftaustausch.

Hier eine Tabelle (Quelle Erhorn) die in Etwa aufzeigt, in welchem Umfang Feuchtigkeit entsteht und wer oder was ursächlich dafür verantwortlich ist.

Tabelle Verursacher und Mengen von Feuchtigkeit

 

60% Luftfeuchtigkeit ist die Schallgrenze! Über einen längeren Zeitraum mehr als 60% Luftfeuchtigkeit führt in schleichendem Prozess zu Schimmelbildung!

Zum Verständnis ein Beispiel:
In einem Schlafzimmer von 20 m² und einer Raumhöhe von 2,5 m beträgt die Wassermenge bei 20 ° C und 50 % relativer Feuchte = 50 m³ Volumen  * 8,65 g/m³ = 432 g!
Ein Mensch verdunstet im Schlaf pro Nacht ca. 250 - 300 g Feuchtigkeit, d. h. in einem Schlafzimmer mit 2 Personen entstehen rd. 500 g Wasser "über Nacht". Wäre der Raum hermetisch abgeschlossen (kein Luftaustausch zu anderen Räumen oder ins Freie) und wären keine Materialien wie Putz, Bodenbeläge und Möbel (auch Bettzeug) da, welche Feuchtigkeit aufnehmen würden, so wäre bald eine Luftfeuchtigkeit von 100 % erreicht. Befinden sich noch Pflanzen im Raum (1 Topfpflanze "liefert" 7-15 g/h) oder sind die Zimmertüren offen, so dass feuchte, warme Luft vom Bad oder von der Küche ins Schlafzimmer gelangen kann, so ist bald eine hohe Luftfeuchtigkeit erreicht.   

Bei gut schließenden Fenstern und Türen beträgt der Luftwechsel 0,1 bis 0,3 (Luftwechsel 1 h-1 bedeutet, die Raumluft wird pro Stunde 1 (ein) mal komplett ausgewechselt). Für Wohn- und Schlafräume ist ein Luftwechsel von 0,8  h-1  nötig. Bei dichten Fenstern ist somit zwangläufig zusätzliches Lüften nötig. Lüftet man durch Öffnen eines Fensters, so ergibt sich nach ein Luftwechsel von 9 - 15 h-1  (z. B. Fenster nur gekippt 0,8 - 4,0 h-1 ). Wird das Fenster 5 Minuten ganz geöffnet, so ergibt sich daraus ein Luftwechsel von 0,75 bis 1,25 c (9 /12 bzw. 15 /12). Durch solches Lüften wird in etwa die Luft komplett ausgetauscht. Winterliche Luft mit z. B. 0 °C und 50 % relativer Feuchte (2,4 g/m³) wird dann auf 20 °C im Raum erwärmt, sodass diese erneuerte Luft dann eine relative Luftfeuchtigkeit von (theoretisch) rd. 13 % hätte (2,4 /17,3 *100 in %).

Fazit:

  • Bei den heute üblichen dichten Fenstern und Türen wird ein Luftwechsel von 0,1 - 0,3 h-1 erreicht, nötig wären 0,6 - 0,8 h-1   (Austausch 60 - 80% der Raumluft pro Stunde) 
  • Eine Stoßlüftung von 5 Minuten (Fenster ganz offen) bringt etwa einen Luftwechsel von 0,75 - 1,25 h-1. Einmal Lüften pro Tag reicht nicht aus, wenn dichte Fenster vorhanden sind. 
  • Luftfeuchte am besten mit einem Hygrometer prüfen. In kalter Jahreszeit sollte die Luftfeuchte nicht über 50 % ansteigen
  • Die sich durch höhere Luftfeuchtigkeit in den Wänden und Mobiliar angesammelte Feuchtigkeit (eventuell auch Baufeuchtigkeit bei Neubauten) muss abgelüftet werden. Bei dichten Fenstern und Türen muss mehrmals durch Stoßlüftung gelüftet werden, oder man lüftet über längere Zeit mit einer "Spaltlüftung". 
  • Kühlere Räume (wie Schlafräume) nicht mit offenen Türen im Verbund mit den anderen Räumen halten.
  • Die Räume sollten, selbst wenn in der Wohnung niemand anwesend ist (z. B. Berufstätige), nie auskühlen. Abstellen oder starke Absenkung der Heizung ist falsch und spart auch keine Energie. Die Energie wird wieder zum Aufheizen benötigt.

Bei der Feuchtigkeit in Räumen ist es wie bei zu viel Pfunden. Zunehmen geht schleichend, abnehmen ist mühsam. Die zu hohe Feuchtigkeit in Räumen (Luft und speziell Wände, Decken, Bodenbelägen sowie Möbel etc.) muss dann Lüftung für Lüftung "entsorgt" werden.  

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